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Propaganda-Spiele: Interaktive Gehirnwäsche durch Armee, Politik und Industrie

Americas Army kotzt mich bis heute an. Ich konnte nie verstehen, dass dieses Tool von anderen Menschen freiwillig installiert wird.
 
Das Thema wurde mir erst vor kurzem wieder richtig bewusst, als ich Battlefield 1 spielte, diese gruselige/widerliche Darstellung von Soldaten, die Ruhm/Ehre erlangen in dem sie im Krieg besonders krass waren. Dieses Weltbild, was die dadrüben mit solchen Produkte vermitteln ist meiner Meinung nach völlig falsch. Ich bin auch der Meinung das lange kein Spiel mehr Krieg als coole Erfahrung so verkauft hat, wie BF1 es tut.

Also hätte ich Kinder, das neue Doom dürfen die spielen, Battlefield 1 hingegen am liebsten nie.

Den Artikel fand ich ganz gut, auch wenn mich wundert das BF1 fehlt, besonders interessant war "Under Ash", ich kenne das Spiel überhaupt nicht, aber wenn das stimmt, was da steht. Dann frag ich mich was BF1 und Co. groß anders machen? Es geht doch nur um die Perspektive... würde ich CoD MW3 aus russicher Sicht bringen, dann wäre es plötzlich auch Propaganda.
 
Die Bi-Fi Spiele habe ich damals echt gern gespielt. Lang lang ists her, aber ich fand die wirklich gut. Hab das Spiel immer bei nem Freund gespielt und hab es irgendwie nie als Werbung gesehen. Irgendwie komisch, dabei ist das doch recht eindeutig - Naja ich war jung und brauchte den Spaß ;)
 
Streng genommen.ist auch jede Sport- und Rennsim Propaganda/Werbung. Warum wohl arbeiten die Vereine und Autobauer ao eng mit sen Entwicklern zusammen.
Was den “Krieg macht dich fame“ Vorwurf an BF angeht, das seh ich bei jedem CoD ebenso. Soldat XY besiegt quasi im Alleingang die *setze hier beliebigen Schurkenstaat* Armee und rettet die Welt
 
Hab schon immer gerne gegessen. Dafür hat es kein Bifi Spiel benötigt;)
 
Americas Army hab ich damals echt gerne gespielt. Das war ein ziemlich guter MP Shooter. Ich hab allerdings nie den Drang verspürt mich danach zu verpflichten. Bei einer KD im knappen 1% Bereich, hat es mir eher die Augen geöffnet, dass ich wohl nicht John Rambo wäre sondern der Handlanger, der ohne große Szene einfach weggeputzt werden würde.
 
Die BiFi-News gibt's dort auch. Schade. Und ich hatte so gehofft, BiFi sei ein Alleinstellungsmerkmal. Esse nämlich nur hausgemachte Würstchen.
 
Was den “Krieg macht dich fame“ Vorwurf an BF angeht, das seh ich bei jedem CoD ebenso. Soldat XY besiegt quasi im Alleingang die *setze hier beliebigen Schurkenstaat* Armee und rettet die Welt

Problem ist halt das du CoD bewertest, obwohl du es offensichtlich nicht kennst. Das sah man kürzlich, als du dadrüber geschrieben hast.
 
Willsr du behaupten dass die Aussage zum SP von CoD unwahr ist? Ob der Soldat jetzt Ami oder Brite ist spielt keine Rolle man spielt immer den Elitesoldat/Söldner der im Alleingang die Mission erfüllt.
 
Willsr du behaupten dass die Aussage zum SP von CoD unwahr ist? Ob der Soldat jetzt Ami oder Brite ist spielt keine Rolle man spielt immer den Elitesoldat/Söldner der im Alleingang die Mission erfüllt.

Teils, teils... nur du kannst das nicht bewerten, weil du es offensichtlich nicht kennst, es ist halt unfair von dir so was einfach nur zu behaupten. Dieses CoD Bashing ist einfach nervig, CoD als solches umfasst nunmal viele Teile, mit vielen Stories und Kritik an Krieg ist dort schon vorhanden, auch wenn du das nicht wahrhaben willst.

Ob Ami oder Brite (und Russe natürlich) ist wirklich egal, nur in einem Thread vor kurzem schriebst du explizit über Amis, jetzt schreibst du nur Ami und Brite, weil ich dich korrigiert hatte...

Das man im Alleingang eine Mission erfüllt ist nicht zwingend so, in manchen CoDs/Mission ja, in anderen weniger. Diese Darstellung ist dann auch nicht unbedingt korrekt, aber Anhand dieser Tatsache das so zu bewerten halte ich für falsch, weil du damit alle anderen Faktoren ausklammerst.
 
Ok dann hat man KI Buddies dabei, was in BF auch der Fall ist. Der Grundstein ist trotzdem und damit mein ich jetzt nicht nur CoD sondern fast jedes Spiel, Spieleravatar rettet im Alleingang den Tag. Dass ist auch bei TF so, bei Deus Ex oder sonst was da es Teil dessen warum Spiele Spaß machen. Sie machen uns zum Überheld der jede Krise meistert und ich finde es unfair BF vorzuwerfen dass man den Krieg im Alleingang gewinnt (vereinfacht ausgedrückt) gleichzeitig aber den selben Vorwurf für CoD nicht gelten lässt obwohl die im Kern quasi identisch sind. Selbst ein Super Mario fährt diese Schiene “Held rettet allein die.Prinzessin“' In der Tat schafft es nur BF das Schema kurz auftubrechen mit dem, wie ich finde, genialen spielbarenProlog, der mich nach jedem Tod mit den Daten des Gefallenen konfrontiert und dann eben.nicht respawned sondern in nen anderen Körper versetzt um mir klar zu machen wie schnell, sinnlos und endgültig man im Krieg stirbt.

Und du wirst zugeben müssen man muss nicht jedes CoD, BF oder sonst was gespielt haben um die Ausrichtung der Kampagne zu kennen. Ich muss auch nicht jedes Fifa spielen um zu wissen dass es um Fußball geht ;)
 
Ok dann hat man KI Buddies dabei, was in BF auch der Fall ist. Der Grundstein ist trotzdem und damit mein ich jetzt nicht nur CoD sondern fast jedes Spiel, Spieleravatar rettet im Alleingang den Tag. Dass ist auch bei TF so, bei Deus Ex oder sonst was da
Sie machen uns zum Überheld der jede Krise meistert und ich finde es unfair BF vorzuwerfen dass man den Krieg im Alleingang gewinnt (vereinfacht ausgedrückt) gleichzeitig aber den selben Vorwurf für CoD nicht gelten lässt obwohl die im Kern quasi identisch sind.
Selbst ein Super Mario fährt diese Schiene “Held rettet allein die.Prinzessin“'

Offensichtlich hast du mich missverstanden, ich kritisiere an BF nicht das man ne One Man Army ist, sondern wie die einzelne Soldaten heroisiert werden. Wie einseitig diese Krieg aus Sicht Amerikas präsentiert wird, wie all die brutalen Sachen am 1. Weltkrieg überhaupt nicht vorkommen.

Du bist exakt wie Christian Pfeiffer oder Wolfgang Bosbach, du nimmst dir das offensichtlichste, was man halt sehen kann und reimst dir den Rest zusammen. Alleine schon wie du argumentierst... du kannst im Grunde gar nichts zu CoD sagen.

In der Tat schafft es nur BF das Schema kurz auftubrechen mit dem, wie ich finde, genialen spielbarenProlog, der mich nach jedem Tod mit den Daten des Gefallenen konfrontiert und dann eben.nicht respawned sondern in nen anderen Körper versetzt um mir klar zu machen wie schnell, sinnlos und endgültig man im Krieg stirbt.

Verstehe ich nicht, nur BF schafft es das Schema kurz aufzubrechen, obwohl MoH Airborne dies das gesamte Spiel über so macht? Der Prolog in BF1 ist gut, aber was danach kommt ist das exakte Gegenteil. In dem Kontext zeigt der Prolog nur wie schrecklich der Krieg war, um einen anschließend die richtigen Macker zu zeigen.

Und du wirst zugeben müssen man muss nicht jedes CoD, BF oder sonst was gespielt haben um die Ausrichtung der Kampagne zu kennen. Ich muss auch nicht jedes Fifa spielen um zu wissen dass es um Fußball geht ;)

Das kann ich gar nicht zugeben, weil du mir doch das absolute Gegenteil hier präsentierst. ;)
 
Das Thema wurde mir erst vor kurzem wieder richtig bewusst, als ich Battlefield 1 spielte, diese gruselige/widerliche Darstellung von Soldaten, die Ruhm/Ehre erlangen in dem sie im Krieg besonders krass waren. Dieses Weltbild, was die dadrüben mit solchen Produkte vermitteln ist meiner Meinung nach völlig falsch. Ich bin auch der Meinung das lange kein Spiel mehr Krieg als coole Erfahrung so verkauft hat, wie BF1 es tut.

Da gibt es aber weitaus schlimmere Games als BF 1, das ja wenigstens noch über einige nachdenklich stimmende Zwischensequenzen verfügt.

Operation Flashpoint (abgekürzt: OFP) hat aber schon vor 15 Jahren bewiesen, dass man es viel besser machen kann. Der Titel hat zwar rein spielerisch Spaß gemacht und "gut unterhalten", hat aber für meine Begriffe auch die Schrecken eines Krieges transportiert.

OFP war auch nicht so einseitig, was die Darstellung der Kriegsparteien betrifft. So spielte man im Hauptprogramm auf Seiten der US-Streitkräfte, im ersten Addon auf der (russischen) Gegenseite und im zweiten Addon einen Zivilisten, der sich den Soldaten des Widerstandes anschließt. Auf diese Weise erlebte man das Geschehen aus mehreren Perspektiven. Außerdem war der Schwierigkeitsgrad in OFP so gehalten, dass man Krieg nicht als "coole Erfahrung", sondern als tödliche Angelegenheit begriff. Wenn man dort unüberlegt vorging und den Arsch nicht auch mal unten hielt, wurde einem derselbe nämlich sehr schnell weggeschossen.

Aus all diesen Gründen Ist OFP für mich bis heute der beste Militär-Shooter:

 
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