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  1. #1
    gyroscope
    Gast

    Amiga 500 an TV anschliessen

    Hallo Leute,

    hatte nie einen Amiga (war Atari ST-User, und selbst der war wegen Geldmangel nur ein Leihstück von einer Firma, für die ich ein kaufmännisches Programm im Gegenzug schrieb), sollte schon immer einen haben.

    Jetzt hab ich mir einen ersteiger: Sollte mit Disketten, Netzadapter und Maus kommen. Weiss noch jemand, wie ich ihn an einen TV bekomme? Oder welcher Monitor würde sich eignen? Hab leider nur noch VGA-Bildschirme herumstehen. Einen RGP-Eizo könnte ich vielleicht nich ersteigern...

    Bin für alle Tipps dankbar

    Gyroscope

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Salve Gyro...

    Ich hoffe du bekommst ein RGB-Kabel zu deinem Amiga, den ansonsten bleibt dir nur der weg über den Antennenanschluß.

    RGB-Kabel bekommt man noch für den Amiga, siehe hier:

    http://www.wolfsoft.de/shop/product_...Escart-2m.html

  3. #3
    Moderator
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    Gyroscope, ein bekehrter Atarianer, der einen Amiga erwirbt. Da muss ich ja einspringen.

    Der Amiga benötigt einen TV Modulator, der dann per Antennenkabel an dei Antennenbuchse des TV angeschlossen werden kann.

    http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=amiga+tv+modulator&_sacat=0&_dmpt=Klas sische_Computer&_odkw=amiga+rgb+kabel&_osacat=0&_t rksid=p3286.c0.m270.l1313

    Sehr viel besser sind natürlich die RGB Kabel, die ein sehr scharfes Bild liefern. Allerdings sind diese "Amiga RGB-auf Scart Kabel" nicht ganz so billig.

    Es gibt sie auch als RGB Kabel für Monitore, wie es hier der Fall ist.
    http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=amiga+rgb+kabel&_sacat=0&_dmpt=Klassis che_Computer&_odkw=amiga+tv+modulator&_osacat=0&_t rksid=p3286.c0.m270.l1313

    Man kann aber auch ganz normal an einen Fernseher an der Scart-Buchse anschließen (RGB auf Scart). Normalerweise können Fernseher das RGB Signal verwerten.
    hier ist so ein Kabel auf eBay zusammen mit ein paar anderen Kleinigkeiten.
    http://cgi.ebay.de/Div-Kabel-Commodore-Amiga-SCART-Monitor-3-stk-/390311126600?pt=Klassische_Computer&hash=item5ae05 b2648

    Beliebte Amiga Monitore:
    1084
    1084 S
    Philipps CM 8833, bin wegen der Nummer nicht 100% sicher.
    Microvitec VGA Monitor (irgendein uraltes 13 oder 14 Zoll Gerät.

    Aber bei Anschluss eines Amiga an einen regulären VGA Monitor muss man aufpassen, der Amiga gibt ein Monitorsignal aus, das eine recht niedrige Frequenz hat (etwa 15 kHz oder so), bei so was zucken VGA Monitore noch nicht mal, die fangen erst in höheren Lagen an.
    Daher war beim Amiga dafür ein Scandoubler nötig, um die Frequenz zu verdoppeln, damit der VGA-Monitor das Signal überhaupt auffängt.

    Die Amiga Monitore 1084 und 1084S sind aber spezielle Amiga Monitore, da ist der Scandoubler nicht notwendig. beim Philips könnte das auch entberhlich gewesen sein.

  4. #4
    gyroscope
    Gast
    Aha, danke Euch Beiden Da werde ich mir wohl am besten einen alten Monitor ersteigern, oder?

    Disketten sind eine Reihe dabei. Gibt's eine einfache Möglichkeit, Disketten am PC für den Amiga zu beschreiben? Beim Ataris ST ist das easy, weil der ST eine IBM-Diskformat unterstützt.

    Beim Amiga ist es nicht so einfach, oder?

  5. #5
    Moderator
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    Der Amiga kann PC-formatierte Disketten lesen, es gibt dazu ein Programm namens Cross-DOS, welches das Anzeigen des Inhalts solcher Disketten ermöglicht. Ich weiß nur nicht mehr, welche Kikstart Version beim Amiga dafür notwendig war bzw. welches Amiga Betriebssystem. Welches OS hast Du denn und welche Kisktart Version? Die 1.3 oder eine 2.0 oder gar die 3.0 oder 3.1? Das müsste auf den OS-Disketten vermerkt sein.
    Ich glaube, Cross-DOS war ab Version 2.1 implementiert.

    Dann kann man diese auf der Workbench (das Amiga Pendant zum Desktop) öffnen und die Inhalte auflisten. Manche davon sollten sich sogar anzeigen lassen, z.B. Text-Files.

    Ob man am PC die Disketten im Amiga Format (880 KB Double Density) formatieren lassen kann, das weiß ich nicht. Aber am Amiga kann man sie natürlich formatieren.

    Sobald Du den Amiga starten kannst, solltest Du mal die Workbench laden und dann die Shell öffnen (ähnlich der Dos-Shell), die Shell wird auch manchmal CLI genannt (Command Line Interface).
    Die Workbench Diskette sollte nun entfernt werden und die Leerdisk oder die PC-Disk eingelegt werden. Die dürfte er erst einmal nicht erkennen können und ein entsprechendes Icon anzeigen (vermutlich NDOS).

    NDOS kann aber auch bei Amiga-Spielen angezeigt werden, die nicht im Amiga-OS beschrieben wurden, sondern mit einem Sonderformat. Dann erkennt das Betriebssystem diese nicht auf dem Desktop und zeigt sie als NDOS an, dann ist auch der Inhalt der Disketten (Verzeichnisstruktur etc.) nicht lesbar. Wenn es aber trotzdem tatsächlich ein Amigaspiel ist, dann ist es offenbar ein "Selbst-Booter" (die heißen manchmal auch Trackloader), in dem Fall einfach einen Softreset machen (CTRL-AMIGA-AMIGA, die drei Tasten) und abwarten, ob der Amiga beim Neustart des Systems direkt von der eingelegten Disk startet und loslegt. Wenn er keinen Startblock auf der Disk findet, dann wird der Amiga sich mit der typischen "Hand mit Diskette" melden, die auf den Input einer Disk wartet. Dann sollte man eben einfach eine andere Disk testen oder die Workbench wieder laden.

    In der Kommandozeile sollte dann einfach geschrieben werden
    format df0: Name leer
    Man kann womöglich sogar "name leer" weglassen, dann bekommt die Disk eben gar keinen Namen.
    Dann ENTER betätigen, dann sollte er langsam losrattern und die interne Floppy Disk (die DF0 (null) eben) formatieren. Wenn Du eine externe Floppy hast, was bei "mehr-Disk Spielen" wirklich hilfreich ist, weil es das ganze Disk-swapping reduziert, dann wäre das eben die DF1.
    Ich glaube sogar, dass man zwei Shell/CLI Fenster öffnen kann, wenn man zwei Diskettenlaufwerke hat und dann auch zwei Format Befehle eingaben kann, der Amiga müsste auch in seiner frühen Version dieses Multitasking bereits können. Umschalten von Fenstern (in den Vordergrund holen) müsste meines Wissens nach mit AMIGA-N oder Amiga-M erfolgen (es ist die Amiga-Taste gemeint, die linke). Oder man ordnet die Fenster natürlich klein nebeneinander an.

    Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter.

  6. #6
    gyroscope
    Gast
    Hab' das gleich mal um UAE geübt. Danke für Deine Hilfe!
    Monitore sind auf eBay ja teurer als die Rechner... Ich haffe mal, da liegt ein Modulator im Päckchen, das ich kriege... Ich checke auch gerade V_H's Link ab, vielen Dank dafür :-)

    Ich les' gerade http://www.gameplan.de/gameplan_VC/ , deswegen
    der Retrotripp

    Mal sehen, ob's einen SD-Card-Leser gibt, wie beim C64 und CPC...

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    @Party

    Wenn Gyro einen normalen Amiga 500 hat und nicht die 500 Plus Variante hat er mit Sicherheit Kickstart 1.3 drauf. Erst spätere Versionen des 500 Plus und natürlich des 600 und 1200 hatten höhere Kickstart Varianten zu bieten.

    Da Optimum wäre dand ein Amiga 1200 mit CD-Laufwerk, den die konnten vom PC leichter gelesen werden als die Disketten.

  8. #8
    Moderator
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    Das Optimum wäre ein Amiga 4000 Tower mit CD-Laufwerk und eingebauter Grafikkarte (Retina oder welche auch immer). Und mit dem 68040 Prozessor, darf gerne auch eine noch schnellere Turbokarte drin sein.
    Alternativ gerne auch ein Amiga 1200 mit 68060 Turbokarte. Und säckeweise extra RAM.
    Und natürlich mit eingebauten Festplatten.

    Gerne auch noch üppiger, nämlich mit Power-PC Board und als Dreingabe noch "Wipeout" für den Amiga. Hach, schwärm.

    Aber so üppig wird es nicht sein.

    Ich denke genau wie du, dass es ein normaler A500 ist. Mit Glück ist eine Speichererweiterung auf 1 MB CHip-memory dabei (unter der Trapdoor an der Gehäuseunterseite), die brauchte man ja für die meisten Games, die 512KB reichten irgendwann nicht mehr aus.

    Der 500 plus ist aber schauerlich, weil der doch mit vielen Sachen inkompatibel war. Aber er hatte bereits 1 MB.

    Die späteren Modelle Amiga 1200, Amiga CD32 und Amiga 4000 sind durch das AGA CHipset mit mehr Farben ausgestattet und können natürlich grafisch anspruchsvollere Titel aufweisen.

  9. #9
    gyroscope
    Gast
    Hi ihr zwei Amiga-Profis,

    danke für Euren Support

    Unter lautem Protestgeschrei der Frau habe ich das Gerät gerade aufgebaut. Sieht super erhalten aus, kein gilb, kein gelp, top gefplegt.

    Es ist sowohl das Commodore-Zeichen als auf der Amiga Schriftzug auf dem Tastaturgehäuse, 3,5" Disk geht rechts aus dem Gerät 'raus.

    Das Netzteil ist extern, recht leicht, und hat einen Kipp-an- und ausschalter.

    Es liegt auch ein Kabel bei, auf der einen Seite Monitoranschluss am Amiga (sieht aus wie ein alter Parallel-Schnittstellen-Stecker), und zwei Audio-Stecker.

    Auf der anderen Seite sitzt ein Scart-Anschluss.

    Der Amiga scheint zu starten (Power-Lampe leuchtet, Diskettenlaufwerk möchte booten), leider scheint mein TV, den ich hochgeschleppt habe, mit dem Signal überfordert. Er schaltet auf AUX und wird schwarz. Mehr ist nicht zu sehen.

    Muss wohl oder übel ein Monitor her.

    Interessant ist noch ein silberner Schalter an der rechten Gehäuseseite, keine Ahnung, wofür der ist - sieht irgendwie selbstgebastelt aus. Der Amiga selbst hat keinen Powerknopf, oder?

    In der Diskettenbibliothek sind auch Lucas Arts Adventures dabei, sowie anscheinend z.B. die Unreal Demo. Ist das vielleicht ein Zeichen für eine RAM-Erweiterung?

    Viele Grüsse Gyroscope,
    16bit Archäologe

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    Kaum hat Gyro nen Amiga hat er nur noch Fragezeichen überm Kopf

    Dein Beschriebenes Kabel scheint ein RGB-Kabel zu sein, und ja nicht jeder Fernseher kann mit dem Bild-Signal des Amiga etwas anfangen.
    Hast du schon versucht mit eingelegter Diskette zu booten?

    Auch hat der Amiga keinen eigenen Powerschalter, der befindet sich am Netzteil, ist da auch nicht zu übersehen .

    Bei deinem Selbstbau Schalter kann es entweder ein Schalter zum deaktivieren der Speichererweiterung handeln, oder um zwischen verschiedenen Kickstart-Versionen umzuschalten.
    Schau am besten mal nach ob du eine Speichererweiterung eingebaut hast. An der Unterseite des Amiga befindet sich ein Plastikabdeckung, unter dieser müsste sich ein silberner kasten befinden, oder eine Platine mit Rambausteinen. Wenn ja ist das die Original Speichererweiterung. Dort kannst du auch sehen ob die Kabel deines Schalters dort enden, wenn ja wird damit die Speichererweiterung deaktiviert (nicht alle Spiele konnten mit einem größeren Speicher umgehen).

    Greetz

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