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  1. #77471
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    Avatar von Menirules
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    @ Klopper

    Meine einzige Hoffnung ist, dass der immer stärker werdende Rechtspopulismus in Europa einen Dämpfer erfährt, wenn alle sehen können, dass GB ohne die EU ganz schön am Arsch ist.
    Aber genau das Gegenteil wird passieren.
    Deutschland und Frankreich, die einzigen Staaten die noch Zahlungsfähig sind in diesem Staatenbund brauchen GB dringend als Handelspartner, DE alleine hatte 2015 ein Handelsplus von fast 50 Milliarden Euro mit den Briten.
    Die werden einen Teufel tun und denen Steine in den Weg legen.
    Den Briten wird es glänzend gehen wenn sie aus der EU raus sind und das wird diese Bürokratiekrake endlich in die Knie zwingen.
    Vielleicht bekommen wir ja dann endlich das auf die Kette, was ursprünglich mal angedacht war. Suveräne Staaten, die untereinander kooperieren.
    eddy 92 und Tschoebster gefällt dieser Beitrag.
    Ich hasse euch alle so total sehr.

    "Meni hat immer Recht" - Schwags 27.10.2015 - 14:08

  2. #77472
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    Avatar von echodeck
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    Zitat Zitat von Menirules Beitrag anzeigen
    @ Klopper


    Aber genau das Gegenteil wird passieren.
    Deutschland und Frankreich, die einzigen Staaten die noch Zahlungsfähig sind in diesem Staatenbund brauchen GB dringend als Handelspartner, DE alleine hatte 2015 ein Handelsplus von fast 50 Milliarden Euro mit den Briten.
    Die werden einen Teufel tun und denen Steine in den Weg legen.
    Den Briten wird es glänzend gehen wenn sie aus der EU raus sind und das wird diese Bürokratiekrake endlich in die Knie zwingen.
    Vielleicht bekommen wir ja dann endlich das auf die Kette, was ursprünglich mal angedacht war. Suveräne Staaten, die untereinander kooperieren.
    Ehrlich gesagt wenn sie hier nicht ein Exempel statuieren dann sehe ich es wie du ist die EU Geschichte

  3. #77473
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    Avatar von eddy 92
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    Guten Tag zusammen,
    zum Thema Brexit: Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee der Briten war für einen EU Austritt zu stimmen. Vielleicht merken die in 5,6 Jahren ja selbst, dass diese Entscheidung nicht ganz so gut war. Leider bin ich zu wenig im Thema drin, um zu sagen, ob sich der Brexit gut oder schlecht auf die englische Wirtschaft auswirken wird. Ich befürchte aber letzteres. Zumal jetzt schon alle Aktienkurse eingebrochen sind.
    Wir werden sehen, wie sich die Situation da entwickelt. Vielleicht wird der Brexit eine Kettenreaktion auslösen und die EU zerbricht, vielleicht rücken die Staaten nun enger zusammen und treten geschlossener auf. Man weiß es noch nicht.
    Man kann zumindest eins sagen: Das Leben geht weiter.

    Ich wünsche Euch ein schönes




    Xbox Series X, PS5 und Nintendo Switch



  4. #77474
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    Das wird riiiichtig übel für die britische Wirtschaft. Kann uns aber auch zu Gute kommen.
    Es wird reihenweise Firmen geben die GB jetzt den Rücken kehren.

    Maßenhaft Startups wollen sofort weg und da ist Berlin die erste Adresse. Das freut mich.

  5. #77475
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    Das wird riiiichtig übel für die britische Wirtschaft.
    Wieso?

    Es wird reihenweise Firmen geben die GB jetzt den Rücken kehren.
    Weshalb?

    Maßenhaft Startups wollen sofort weg
    Warum?

    Jetzt passiert ohnehin erst mal absolut gar nix, das dauert jetzt Jahre bis die komplett aus der EU draussen sind.
    Bis dahin ist das Pfund wieder stark (vermutlich stärker als vorher), die Hysterie ist abgeklungen und die Handelsverträge sind unterzeichnet.
    Ich hasse euch alle so total sehr.

    "Meni hat immer Recht" - Schwags 27.10.2015 - 14:08

  6. #77476
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    @Meni: Ich glaube nicht, dass es den Briten glänzend gehen wird. Man sieht ja wie es in dem Rand rumort. Die sind zwar ausgetreten, aber die Hälfte des Landes war gegen einen Austritt. Die sind tief gespalten. Die 1. Ministerpräsidentin Schottlands hat bereits angekündigt ein neues Referendum zur Unabhängigkeitserklärung auf den Weg zu bringen. Wenn England auf Schottland verzichten muss, fällt denen auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor weg.

    Natürlich ist Deutschland an guten Handelsbeziehungen interessiert, wir wollen uns ja nicht ins eigene Fleisch schneiden, aber die werden dennoch nicht die selben Privilegien genießen dürfen und können die sie bisher haben. Am System der EU muss sich aber auf jeden Fall etwas ändern. Aber vielleicht bin ich da zu links eingestellt, denn ich würde mir ja mehr Zusammenarbeit und Zusammenhalt in der EU wünschen, mit gebündelten Ressorts. Es muss ein europäischer Finanzminister her, ein europäischer Außenminister, usw... nicht nach dem Modell USA, aber ich würde mir in Zukunft schon "Die Vereinigten Staaten von Europa" wünschen. Da schreien zu viele Stimmen durcheinander, die müssten besser gebündelt werden, aber so, dass auch jeder berücksichtigt wird. Wir sind nun mal viele unterschiedliche Länder mit verschiedenen, kulturellen Hintergründen und Situation und das muss man erst einmal auf eine Ebene bringen.

    Aber allein schon des Friedens wegen ist es in unser aller Interesse dass das gut über die Bühne geht. Ich habe auf jeden Fall keine Lust, dass sich alle wieder zur Nationalstaatlichkeit zurückbesinnen, denn damit werden wir nicht weit kommen und zwischen Ländern wie den USA, China und Russland nicht viel zu melden haben. Hab auch keine Lust darauf, dass sich überall wieder Grenzen auftun, Zölle, keine Reisefreiheit mehr etc. gibt. Ich geh mal davon aus das wir in den nächsten paar Jahren mit Frankreich und Niederland auch noch ein Säbelrasseln haben werden, aber die EU nicht auseinanderbricht. Sie wird sich aber bestimmt verändern, muss sie.

    OT: Die Regierungssprecherin vom auswärtigen Amt Seswan Chebli ist aber auch ne ziemliche Schnitte.
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  7. #77477
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    @Meni: Viele Unternehmen haben bereits im Vorfeld angekündigt ihre Aktivitäten auf den Kontinent zu verlagern, falls für den Brexit gestimmt wird. Die Börse in London wird sich schrittweise nach Frankfurt, Berlin und Luxemburg verlagern zum Beispiel.

    Aber stimmt, in den nächsten zwei Jahren wird es noch keine großen Veränderungen geben. Jetzt muss erst einmal der Verhandlungsprozess vollzogen werden.
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  8. #77478
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    @ Jann

    Wenn England auf Schottland verzichten muss, fällt denen auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor weg.
    Das Gegenteil ist der Fall, Schottland verursacht für GB mehr Kosten als Profit.
    Schottland kann dann wieder in die EU eintreten und die werden erst mal Nettoempfänger werden.

    aber die werden dennoch nicht die selben Privilegien genießen dürfen und können die sie bisher haben.
    Diese zweifelhaften Privilegien musste sich GB jedes Jahr mit 5 Milliarden teuer erkaufen.
    China und die USA haben diese Privilegien auch nicht, dennoch sind das mit Abstand unsere wichtigsten Handelspartner vor GB.

    Es muss ein europäischer Finanzminister her, ein europäischer Außenminister, usw... nicht nach dem Modell USA, aber ich würde mir in Zukunft schon "Die Vereinigten Staaten von Europa" wünschen.
    Und denau diese Großmachtsphantasien sind es, die GB letztendlich aus der EU getrieben haben. Das war nie Sinn und Grund der EU, ein Superstaat zu werden. Und insbesondere nicht dann, wenn die Regierungschefs dieses Superstaates ungewählte Bürokraten sind.

    damit werden wir nicht weit kommen und zwischen Ländern wie den USA, China und Russland nicht viel zu melden haben.
    Warum denn nicht? Man kann doch untereinander kooperieren und Gemeinschaft zeigen ohne einen Verwaltunsapperat, der nicht zu beziffernde Milliarden pro Jahr kostet.

    Hab auch keine Lust darauf, dass sich überall wieder Grenzen auftun, Zölle, keine Reisefreiheit mehr etc. gibt.
    Ach was. Auf sowas kann man sich auch einigen ohne festzulegen, wie krumm Bananen zu sein haben und ohne Seilbahnrichtlinien für Bundesländer einzuführen, die gar keine Berge haben.
    Es geht auch ohne Zentralstaat und entrechtung der Völker, das ginge sogar viel besser
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    "Meni hat immer Recht" - Schwags 27.10.2015 - 14:08

  9. #77479
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    Aber China und Russland sind wesentlich größer als Großbritannien.

    Diese Positionen können ja einer Kabinettsbildung, ähnlich wie hier, gebildet werden. Das hat doch nichts mit Großmachtphantasie zu tun xD, sondern einfach damit, das man eine gemeinsame Stimme braucht, mit der man besser mit den internationalen Partnern verhandeln kann. Ich bin einfach kein Fan dieser Kleinstaaterei und denke das man als große Einheit besser funktioniert.

    Natürlich kann man untereinander kooperieren, das werden sie sicherlich auch, aber Großbritannien hatte ja bereits - im Vergleich mit anderen Mitgliedsstaaten - viele Sonderfreiheiten. Ich persönlich würde ihnen das nicht mehr so einfach gewähren. Auch, wenn es am Anfang beiden Seiten schadet. Das wird sowieso passieren.

    Klar, das Beispiel mit genormten Gurken oder Bananen ist zum Beispiel etwas bei dem ich auch sage genau so etwas gehört weg. Das sind Richtlinien die braucht kein Mensch, aber das ändert man nicht von Außen sondern von Innen. Ich muss ganz ehrlich sagen, tritt GB aus, würde ich ihnen auch die Reisefreiheit und das Recht auf Freizügigkeit (also Arbeitsplatz in der EU etc. wählen) nicht so einfach geben.

    Cameron ist doch selber schuld dass es nun so gekommen ist. Er hat Europa über Jahre schlecht gesprochen, Entscheidungen die in Großbritannien getroffen wurden auf die EU geschoben, obwohl es gar nicht der Fall war und jetzt ist er zu seinem Sommeralptraum aufgewacht.

    Edit:

    Worüber wir uns wahrscheinlich alle einig sind, das Konzept Europa muss fundamental überdacht und überarbeitet werden. Ich finde ja selber das einiges falsch läuft, aber ich bin trotzdem ein starker EU-Befürworter. Man kann es nur von Innen verbessern und nicht von Außen und ja, ich bin auch sauer über die Entscheidung. ^^ Finde es aber auch riskant das sie das einfach nach dem Mehrheitsprinzip entschieden haben. Die Hälfte des britischen Volkes will das nicht. ^^ Das wäre mit einer 2 Drittel Mehrheit sinnvoller entschieden gewesen.
    Geändert von JannLee (24.06.2016 um 14:11 Uhr)
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  10. #77480
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    @ Jann

    Aber China und Russland sind wesentlich größer als Großbritannien.
    Indien ist auch voll groß. Aber GB ist auf Platz 5 der Volkswirtschaften der Welt. Japan ist da noch drüber und die sind viel kleiner als GB wenn ich nicht täusche.
    Japan hat auch keinen Staatenverbund mit China, Südkorea und sonst wem.

    sondern einfach damit, das man eine gemeinsame Stimme braucht, mit der man besser mit den internationalen Partnern verhandeln kann.
    Auch das kann man ohne dieses Sesselpupserkomitee.

    tritt GB aus, würde ich ihnen auch die Reisefreiheit und das Recht auf Freizügigkeit (also Arbeitsplatz in der EU etc. wählen) nicht so einfach geben.
    Warum nicht?

    Cameron ist doch selber schuld
    Er tritt ja auch zurück
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    "Meni hat immer Recht" - Schwags 27.10.2015 - 14:08

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