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  1. #11
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    Avatar von Goreminister
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    Mmh, das kann auch einfach den simplen Grund haben, das wir halt älter geworden sind und mittlerweile sehr verwöhnt werden. Ein Kind ist ungleich begeisterungsfähiger und da kommt es auch nicht so auf die Bombengrafik an, wenn nur der Lieblingscharakter mit im Spiel ist...
    ...Traurig aber wahr: Wir werden eben alle älter Kubrick...

  2. #12
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    Avatar von Pyramidhead
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    hat einer von euch Otherland von Tad Williams gelesen? - ich denke wenn wir mal den Sprung zu SO EINER Technologie hinbekommen, dann mach ich mir vor Glück in die Hose (nein, nicht weil ich mit allen Mitteln die Realität beseitigen will, sondern weil ich Zocken als Abwechlung zur Realität sehe).

    Ich denke allerdins auch, dass die Innovationen der aktuellen Next-Gen einfach nicht sooo groß sind, dass es einen gleich vom Stuhl fegt, graphische Kracher gab es auch schon auf der Ps2 und Xbox, bzw. Gamecube...
    ich denke da kommt dann noch dazu, dass man wirklich einfach zu viel des guten bekommt, es ist einfach so eine Fülle, dass man sich immer auf mehrere Spiele gleichzeitig freut und dann irgendwie wenn sie alle draußen sind keine Rechte Lust mehr hat überhaupt eines von ihnen zu spielen...

    Ich denke man muss immer mal wieder etwas Abstand nehmen und dann wieder zuzm zocken zurückkehren, so mache ich es zumindest. Wenn ich mal lange Zeit nicht gespielt habe, dann macht es mir um einiges mehr Spaß, als wenn ich kontinuierlich gelangweilt an meinen Konsolen hocke...

    man wird sehen was die Zukunft bringt, ich bin gespannt.

  3. #13
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    Avatar von thevideogamer
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    Erstens hat das was mit den Prioritäten zu tun. Heute versucht doch jedes 2te Blockbusterspiel, den Rahmen des technisch Möglichen zu sprengen statt den Rahmen des spielerisch Möglichen. Und wer ist daran Schuld? Wir Spieler selber, denn wir ziehen kleinkarierte Vergleiche, ob jetzt Spiel X oder Spiel Y besser aussieht obwohl beide in der selben Liga spielen.

    Zweitens liegt es tatsächlich am älter werden. Man sucht sich einen Job, man verdient Geld aber die Zeit wird immer knapper. Früher hat man sich weniger Spiele kaufen können, die mussten dafür länger herhalten. Wenn man älter wird kehrt sich das um: man kann sich zwar immer 2-3 Titel auf einmal leisten, aber muss diese auch zügig durchspielen um von allen etwas gehabt zu haben (denn die neuen Titel kommen ja auch). Symptomatisch dafür ist z.B., dass viele Spiele eine Spielzeit von teilweise weit unter 10 Stunden aufweisen. So schafft der erwachsene Zocker seine 2-5 Titel pro Monat, aber davon bleibt einem kaum was im Gedächtnis hängen. Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Perfect Dark auf dem N64 habe ich über Monate hinweg geszockt. Jedes Extra musste freigespielt werden, jede Unsicherheit im Aiming wurde beseitigt und dann am Wochenende mit Freunden im Multiplayer + Bots ordentlich gerockt. Gear of War hab ich letztes Jahr an zwei Wochenenden durchgespielt und dann nichtmehr angefasst sondern verkauft.

    Drittens wäre da noch die "Perfektion der Genres" anzuführen. Jedes Genre hat sich über Jahre hinweg immer mal wieder neu erfunden, teilweise durch einzelne bahnbrechende Titel, teilweise durch eine Modeerscheinung die ein Genre geprägt hat. Je öfter das passiert, desto perfekter werden die Spiele in Sachen Technik, Umfang (Spielmodi) und Gameplay. Mittlerweile stagniert die Entwicklung, teilweise geht es im Bereich Online Multiplayer noch etwas weiter (siehe Halo 3) aber Alles in Allem fehlen die bahnbrechenden Ideen. Die können auch nicht durch neuartige Eingabegeräte erkauft werden, zumindest nicht auf Dauer. Hier fehlen einfach die kleinen Teams von früher, die in einem Raum zusammen gearbeitet haben und wo ein reichhaltiger Ideenaustausch stattgefunden hat. Indie Entwickler (einzelne so wie ich oder kleine Teams) zeigen ja, dass nicht nur neue Ideen für diverse (sogar fast vergessene) Genres möglich sind, sondern teilweise ganz neue undefinierte Genres er- bzw. gefunden werden können. Wenn ich da mal den alten Spruch anbringen darf: "Viele Köche verderben den Brei." Das Problem ist: wenn man die Teamgröße reduziert, hat das meistens eine oder zwei der folgenden Resultate zur Folge:

    1. das Spiel braucht viel länger in der Entwicklung

    2. das Spiel wird technisch einfach nicht "state of the art" sein

  4. #14
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    Avatar von skorpie
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    Es gibt mehrere Gründe:
    1. Grund
    Wie hier schon viele schreiben, man wird älter und hat andere Interessen und oftmals auch gar nicht die Zeit "richtig" zu zocken. Damit meine ich sich wirklich mit einem Spiel zu beschäftigen und die Fantasie spielen zu lassen.
    Brauchte früher keine gute Grafik für Elite, aber habe das Spiel bis zum abwinken gezockt.
    2. Grund
    Da man auch Vorgaben hatte, wie maximal eine Stunde spielen am Tag, hat man sich schon auf den nächsten Tag gefreut und war gespannt wie es weitergeht. Heute leiht man sich ein Spiel aus und hat es teilweise an einem Wochenende durchgezockt und hockt dann beim Abspann mit dem Gefühl "toll war das alles".
    3. Grund
    Es war alles schon mal da nur die Grafik verbessert sich, aber es fehlen die Innovationen. So hat man nicht den Effekt "wow das ist neu".
    4. Grund
    Früher musste man auf die Story wertlegen um Spieler zu fesseln heute geht Grafik vor Story und Spannungsbogen, wie sonst kann man sich den Erfolg von "Gears of War" erklären. Habe es gespielt war ganz nett, aber nicht wirklich fesselnd. Sollte ein Spiel eine gute Story aufweisen und schlechtere Grafik haben, wird es direkt zerrissen.
    5. Grund
    Es gibt ein Überangebot und viele Spiele kommen zu schnell auf den Markt um wirklich gut zu sein auch wenn die Story stimmt, z.B. „Kane & Lynch“ – super Story aber Bugs und teilweise ungenaue Steuerung
    6. Grund
    Fortsetzungen ohne Ende
    und Enden mit „Fortsetzung folgt“
    7. Grund
    Werbung, Vorschauen, Trailer, Tests - versprechen oftmals mehr oder weniger als ein Spiel halten kann. Also geht man mit einer falschen Einstellung an das Spiel und erwartet oftmals mehr als man bekommt.


    Sicher gibt es noch andere Gründe, aber habe nur mal meine notiert.

  5. #15
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    Avatar von Slez
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    Die jetzigen Games sind alle reinweg Kommerziel geworden, man schnappt sich irgendein Franchaise welches gut ankommt bei der Masse, lehnt diese an eine schon bereits bekannte Steuerung an und lizenziert sich ne akutelle Grafikengine

  6. #16
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    Avatar von thevideogamer
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    Naja, grade Hellgate: London ist wohl eher ein Beispiel dafür was passiert, wenn man sich von einem Spiel etwas anderes erwartet, als das Spiel letzten Endes sein soll. Ich wollte ein Hack 'n Slay Action RPG in 3D mit düsterem Setting und Onlinemode. Das hab ich bekommen und bin 100% zufrieden damit. Dass das Spiel bei Release voller Bugs war fand ich scheisse, aber das ist mittlerweile ja auch anders

  7. #17
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    Avatar von Kubrick
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    Ja viele Argumente sind wirklich gut, und ich stimme einigen zu wenn es darum geht dass man sich heute einfach nicht mehr so fallen lassen kann wie früher. Ganz in die Welt von link abtauchen und wirkliche Abenteuer erleben.

    Mann, was habe ich bei den riesen Monstern in Secret of Evermore geschwitzt und wie bis ich die Zähne zusammen um mit Donkey Kong durch ein Level zu kommen. Heute ärgere ich mich warum Zelda TP so verdammt unscharf ist und die Wii fuchtelei ärgert mich teilweise nur.

    Man ist kein Kind mehr aber besser ists nicht unbedingt geworden. Klar, ich bin gerne der Familienvorstand der für alles Sorgt und sich sein schönes Sümmchen vom Familienbudget abzweigt weil er es verdient hat, aber im endeffekt hat die Schokolae die man sich von seinem knappen Taschengeld gekauft hat besser geschmeckt.

    Weniger ist mehr, wir haben uns mit süßigkeiten überfressen. Und jetzt jammern wir rum

  8. #18
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    Avatar von evilsonic
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    So ihr alten Säcke

    Bei mir ist es vielfach so, dass ich zu viel Games kaufe, immer nur das Aktuellste zocke und alle anderen auf unbestimmte Zeit rechts liegen bleiben.

    Je realitischer die Grafik wird, desto mehr fallen einem die unrealistischen Dinge auf (Milliarden von Kisten, unsichtbare Grenzen, Körperteile verschwinden in Wänden, man ist unfähig über ein Geländer zu steigen, etc.)
    Die Übersättigung und das Gehype (Lügen am hellichten Tag ) besorgen den Rest.
    Und den anderen Forumsbeiträgen schliesse ich mich auch an.

  9. #19
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Slez
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    thevideogamer hat folgendes geschrieben:

    Naja, grade Hellgate: London ist wohl eher ein Beispiel dafür was passiert, wenn man sich von einem Spiel etwas anderes erwartet, als das Spiel letzten Endes sein soll. Ich wollte ein Hack 'n Slay Action RPG in 3D mit düsterem Setting und Onlinemode. Das hab ich bekommen und bin 100% zufrieden damit. Dass das Spiel bei Release voller Bugs war fand ich scheisse, aber das ist mittlerweile ja auch anders
    Story technisch ist aber das Game ein Reinfall, kommt keine Atmosphäre auf und nachner Zeit kackt das Game eh einen an (Baller Baller Baller, hab ich Fähigkeiten oder so ?)

  10. #20
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Sebastian246
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    Meiner Meinung nach liegt es einfach daran, das die spiele Heutzutage 3-4 Jahre vor Veröffentlichung angekündigt werden. Mag sein das ich mich irre, aber früher las ich eine News zu einem neuen Spiel, und maximal ein Halbes Jahr später den Test. Lag natürlich auch daran das ich Früher kein Internet hatte, aber dafür gab es ja Zeitschriften.

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