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  1. #21
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    Zitat Zitat von Psychotoe2008 Beitrag anzeigen
    Weil Eurogamer nen Schnellschuss macht, wollt ihr gleich jeden Scheiß übernehmen??
    Genau, die sind heute morgen aufgewacht und haben sich gedacht "fuck it" ... ich hätte echt mehr von dir erwartet. Das ist kein Schnellschuss, die haben sich das sicherlich auch lange überlegt. Außerdem spreche ich nicht für die Redaktion und habe auch nicht gesagt dass dieses System so auf GameZone übernommen wird. Ich habe lediglich gesagt dass ich mal bei der Redaktion anfragen werde wie die das sehen und ob sie sich vorstellen können dieses System auf ähnliche Weise hier zu übernehmen.
    Spiele gerade: zu viel viel zu viel

  2. #22
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    Na dann heißt es daumen drücken und hoffen, dass die Redaktion da weiter ist als andere.

  3. #23
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    Oder hinten dran. Je nach Standpunkt.
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  4. #24
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    Zitat Zitat von BigJim Beitrag anzeigen
    Sehe ich völlig anders. Die Tatsache, dass Spiele mit einer 70er-Wertung heute schon als schlecht bezeichnet werden, hängt hauptsächlich damit zusammen, dass viele (Online-)Magazine viel zu großzügig werten. Damit meine ich vor allem die vielen 80er-Wertungen für Games, die in Wirklichkeit nur durchschnittlich sind. Das hat in den letzten 10-15 Jahren zu einer beispiellosen (Wertungs-)Inflation geführt.
    Das sehe ich doch genauso und damit bestätigst du eigentlich nur meine Aussage, dass Wertungen längst für den Arsch sind


    Man denke nur an Gothic oder S.T.A.L.K.E.R.; diese Titel haben einst von vielen Testern eine 90er-Wertung (!) erhalten, obwohl sie nur so von technischen Mängeln (Bugs) wimmelten. Die Bewertungen sollten sich an dem Zustand des Spiels orientieren, der vorlag, als man das Spiel gezockt hat; die Noten sollten sich also am Zustand der Test-Version bzw. des Vorab-Exemplars orientieren. Und wenn jene Verkaufsversion störende Bugs enthält (z.B. Armed Assault, Stronghold 3 usw.), dann muss das fetten Punkte-Abzug geben. Ob besagte Mängel dann später durch einen Patch beseitigt werden, der Anno Dazumal vielleicht irgendwann mal erscheint, darauf würde ich als Tester keine Rücksicht nehmen. PC-Games kosten 44 - 50 €, Konsolen-Games 60 - 70 € bei Verkaufsstart. Da hat der Spieler einfach Anspruch, für sein Geld ein halbwegs ausgereiftes Produkt geliefert zu bekommen. Das ist aber immer weniger der Fall. Games wie z.B. ARMA kamen völlig unfertig auf den Markt. Es erforderte damals eine wahre Patch-Offensive, bis das Teil einigermaßen spielbar war. Folglich konnte man der ursprünglichen Verkaufsversion keine gute Wertung geben. Dass dies einige Tester dennoch getan haben, ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Genau hier würde dann das neue System greifen, indem man einfach erst einmal keine Kaufempfehlung gibt, oder wenn es trotzdem spielbar ist, vorerst nur für Hardcore Fans.

    Was 4players betrifft. Da lese ich tatsächlich nur den Text bzw. die Reviews (für meine Begriffe sind es zur Zeit die besten auf einer deutschsprachigen Gamer-Website), aber nur selten die Wertungen, die bei denen bekanntlich sehr eigenwillig und oft nicht nachvollziehbar sind (Motto: "Hauptsache nicht so sein/werten wie die anderen Seiten!"). Ich denke da nur an die 68 % für das Point & Click-Adventure Gray Matter. Da merkte man schon: Der Tester kann sehr gut schreiben. Aber Adventures mag er wohl nicht - oder er hat schlicht keine Ahnung davon.
    Wenn ich mir die Kommentare auf 4players durchlesen, gehörst du allerdings zu der kleinen Minderheit, die nicht nur die Wertung sehen, sondern sich mit dem dem Test auseinandersetzen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Psychotoe2008 Beitrag anzeigen

    Ich bin entweder für ein Notensystem wie in der Schule, gerne von 1 - 15 oder halt Oldschool 1-10. Hier sollte dann aber nach einem Standard bewertet werden. Dieses 4 Urteile finde ich zu dämlich. Da gibts zuviel Spioelraum. gefällt mir einfach nicht.
    Das 1 bis 15-Punktesystem ist eine Erfindung der differenzierten (de-formierten) Oberstufe. Ich habe das schon als Schüler für völlig bescheuert gehalten: 15 Punkte entspricht 1+, 14 Punkte = 1, 13 Punkte = 1-. Entweder ist eine Leistung "sehr gut", oder sie ist es nicht. 15 Punkte (besser als "sehr gut") oder 14 Punkte (schlechter als "sehr gut", aber immer noch besser als "ein gutes Gut") macht IMO keinen Sinn. Ist einfach nur bildungspolitischer Dünnschiss, so wie vieles in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten. Noten-Tendenzen machen für mich bestenfalls Sinn von 2+ bis 4-.
    Dann lieber Oldschool (1/10) bzw. als Prozent-Wertung (bis 100 %; wobei ich bis heute kein Spiel kenne, dass eine 10/10 bzw. 100 % verdient hätte, denn irgendwelche (kleineren) Mängel gibt es immer).
    Und ja, die Unterscheidung in die vier Bereiche Grafik, Sound, Bedienung und Gameplay ist völlig unzureichend. Da wäre mein Vorschlag, der den Wertungsbereich um weitere Unterpunkte (Spielzeit/Umfang, Spielspaß, Schwierigkeitsgrad/Balance, Waffen(auswahl), Leveldesign, ggf. Rätseldesign usw.) ergänzen würde, viel hilfreicher, um den Spieler detaillierter über ein Game zu informieren.

  6. #26
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    Dann 1-10, auch gut!" Hauptsache nicht so eie Eurogamer.
    Ich hab zuhause ne kleine Juristin, da gibts sogar 17 Punkte. Da gibts die Note "Voll Befriedigt", was mich noch immer zu pubertärem gekicher bringt wenn Sie das sagt. hihi

  7. #27
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    Aber damit würdest du den Fließtext noch mehr ins Abseits schieben, wenn der Tester jetzt auch Inhalte wie Waffenauswahl, Leveldesign etc. in einzelnen Kategorien in einem vor Zahlen platzenden Wertungsbalken festlegen muss. Dann kannst du dir den Text sparen, nur noch die Überschrift schreiben und das Spiel auflisten

    Vertonung und Qualität der Dialoge - 8 von 10
    Hintergrundmusik und Soundeffekte - 7 von 10
    Leveldesign - 7 von 10
    Waffenauswahl - 8 - 10
    Rätselanteil/-schwierigkeit - 4 von 10
    Spielspaß - 7 von 10
    Balancing - 7 von 10
    Spielzeit allgemeine - 8 von 10
    Spielzeit Hardcore Gamer - 6 von 10
    Spielzeit Casual Gamer - 7 von 10

    etc...

    Willst du wirklich einen Test nur noch auf Basis einer Skala wie dieser? Versteh mich nicht falsch, ich weiß ich überzeichne das gerade. Wenn ich mir aber vorstelle ich muss in Zukunft jedes einzelne Spielelement in einer 10er Skala separat bewerten, ganz ehrlich, dann habe ich keinen Bock noch einen Fließtext zu schreiben. Den liest sowieso niemand mehr. Wenn Leser XY wissen will ob (nehmen wir Battlefield als Beispiel) die M16A3 was taugt, dann suche ich in der Wertungstabelle nach der Waffe und schau nach welche Zahl ich dieser Waffe aus dem Spiel gegeben habe. ^^
    Ich finde es halt verwirrend, gerade weil du auch sagst, dass du zum Beispiel das Notensystem bescheuert findest (ich übrigens auch ^^) ...

    Ich finde solche Skalawertungen überhaupt nicht informierend.
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  8. #28
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    @Psycho:

    Wichtig ist nur, dass man Urteile/Wertungen weiterhin anschaulich gestaltet. Und das kann man am besten durch Zahlen.
    Ohne konkrete Angaben geht IMO nix. Das wäre ungefähr so, als wenn Dich jemand nach Deinem Trainings-Erfolg fragt, und Du würdest ihm z.B. keine Zentimeter-Angaben über Deinen Brust- oder Arm-Umfang machen, sondern stattdessen antworten: "Empfehlenswert!" oder "Finger weg!".... Was würde Dein Trainingskollege da wohl antworten? Was er antworten würden, das hängt von seinem Temperament ab. ...
    Corlagon gefällt dieser Beitrag.

  9. #29
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    Mich brauchst du nicht überzeugen. Pro zahlen, contra larifari Bewertung.

  10. #30
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    Die können selbst diese dämlichen Empfehlungen weglassen. Nur Text + Fazit und fertig.
    JannLee und Klopper gefällt dieser Beitrag.

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