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  1. #11
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    Avatar von IceX2
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    Gibt doch meistens für jeden das richtige. Spiele mit Realismus Ansätzen /Simulation und purer Arcade Spaß. Von daher...
    RaZZor89 gefällt dieser Beitrag.

  2. #12
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    Ein paar wild gemischte Gedanken zum Thema Realismus in Spielen von mir:

    Im Grunde verstehe ich den Grund der Artikels, das man halt über manche Features in Spielen genervt sein kann und mal je nach Spiel und Vorliebe zu viel Realismus bzw. einfach dieser an Stellen vorkommt, wo er das Spiel nicht besser macht.

    Warum man dann aber von einem Assassins Creed schreibt wenns um Realismus geht, tropediert doch den gesamten Artikel, denn was hat dieses Spiel denn grundsätzlich mit Realismus zu tun?

    Ich finde gerade heute, wo so viele Spiele RPG-Anleihen bekommen, wird Realismus im Grunde nach unten geschraubt. Denn gerade die Evolution von Action-Spielen oder Rennspielen war doch geprägt von mehr Realismus bei der Grafik und dann z.B. bei der Physik.

    Was soll denn ein Spiel bitte, wo man mit einem Schwert z.B. zig mal auf einen Gegner einschlagen kann ohne große Kratzer und dann vielleicht noch bunte Zahlen aufleuchten oder Energiebalken über den Köpfen mit Realismus zu tun haben?

    Ist ja wohl so realistisch wie der Endkampf in Mission Impossible 2 oder jeder sonstige Faustkampf in so vielen x-beliebigen Hollywood-Filmen...

    Und warum bitte gibt es trotz immer mehr Grafikleistung bei Schadensmodellen in Rennspielen kaum mehr eine Evolution wie überhaupt bei Spielphysik?

    Würde heute jemand einen Ego-Shooter mit vorgefertigten Sterbeanimationen lieber haben (nein ich mein jetzt keine neuen Retro-Style-Ego-Shooter alá "Ion Fury") als Ragdoll bzw. Euphoria-Engine?

    Von Forza 7 hab ich noch was gehört- Dazu mal eine Anmerkung, warum z.B. ein Driveclub mit diesem den Boden aufwischt und trotz allem Arcade-Gerüst Realismus an die richtige Stelle setzt: Weil es einfach genau das richtige Feeling für Fliehkräfte, Beschleunigung und Geschwindigkeitsgefühl vermittelt, das der Forza-Reihe leider teils fehlt. Oder wer beim 2019er Grid mitm Formel-Flitzer über den einen Stadtkurs heizt- erlebt Ähnliches. In diesem Spiel ist das Fahrverhalten teilweise seltsam arcadig, aber dafür hat es gute Umsetzungen an den bei Driveclub erwähnten Stellen.

    Es muss also Realismus erfolgreich und an den richtigen Stellen umgesetzt werden. Warum gibt´s denn z.B. zig Ego- Shooter, die sich mit realistisch nachgebildten Waffen rühmen, wo aber alle zwar erkennbar sind, aber dennoch von Spiel zu Spiel etwas anders aussehen und auch noch teils total anders klingen.

    Mandrake bringt einen guten Punkt von BotW- nämlich z.B. da die Physik-Implementierung an genau den entscheidenden Gameplay-relevanten Stellen und dann auch noch gut umgesetzt.

    IceX2 beschreibt es gut, wenn er von "Spiele mit Realismus Ansätzen" spricht.

    Daher hätte der Artikel einfach eine weniger reißerische Überschrift gebraucht. Denn Realismus nervt nicht, solange er an den richtigten Stellen richtig umgesetzt wird und ein Entwickler weiß, was er denn jetzt ansteuert- denn manche scheinen den Fokus verloren zu haben und simulieren manches unwichtige Spielelement bis ins Detail während manch wichtigere Dinge im Spiel himmelhochjauchzend und auf nervige Art unrealistisch sind.

    Von daher ist das Fazit des Artikels schon eine zutreffende Erkenntnis.

    Auch wenn ein "Spiele werden immer realistischer, Spielgrafik wird immer wirklichkeitsgetreuer."- eine zu verallgemeinernd-globale Floskel ist, denn warum gibt´s z.B. gut 20 Jahre alte Spiele, die manche Aspekte z.B. der Darstellung von Wasser realistischer darstellen als heutige Spiele und das obwohl sie mit heute verglichen die Leistung eines Taschenrechners zur Verfügung hatten.
    Schützenswerte Ethische Grenzen werden überschritten: Chip ins Gehirn; Gehirn mit Computer verbinden (=BCI); Augenlinsen mit Chips drin; selbst ohne Chip auf Gehirnstörme und Gedanken zugreifen können; alles vernetzt; KI überall; alles wird aufgezeichnet; Warum glauben viele den überoptimistischen Technik-Progressiven, dass das alles, nicht missbraucht wird oder was schief läuft? Und darf der Mensch eigentlich noch Mensch sein? Darf er noch frei denken, fühlen und auch ohne Technik existieren?

  3. #13
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    Avatar von EchoOne
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    Zitat Zitat von 4daLiberty Beitrag anzeigen
    ...
    Warum man dann aber von einem Assassins Creed schreibt wenns um Realismus geht, tropediert doch den gesamten Artikel, denn was hat dieses Spiel denn grundsätzlich mit Realismus zu tun?
    ...
    Gerade deshalb ist ja Valhalla ein sehr gutes Fallbeispiel.
    Es geht ja nicht um die Frage ob Realismus allgemein gut oder schlecht ist, sondern ob er manchmal in ansonsten eher arcadigen Spielen sinnlos und gegen den Spielspass verbaut wird.
    Realismus um seiner selbst willen, ohne dem Spiel dienlich zu sein.

    AC hat, wie du ja selbst schreibst, eher wenig mit Realismus zu tun. Was hat dann bei Valhalla eine, -noch dazu völlig überzeichnete-, Pferde Physik Simulation zu suchen?
    Das soll natürlich immersiv wirken. Letztlich bricht es aber den Spielfluss. Und ist auch nicht immersiv, weil es völlig unpassend wirkt. Es springt den Spieler an und ruft "Hallo, herschauen, ich simuliere jetzt eine 5 Grad Steigung".
    Eben Realismus um seiner selbst willen.

    _
    Daher geht auch Ice`s Kommentar imo am Thema vorbei, bei aller Liebe zur Versöhnlichkeit.
    Natürlich soll es alles von Arcade bis Simulation geben, das hat der Artikel nie in Frage gestellt.

    Racing Games sind da ein anschauliches Genre ... Forza will nicht Grid sein, Assetto Corsa will nicht Forza sein, und Grid will nicht Assetto Corsa sein.
    Gut so, hat alles seinen Platz, genau wie Mario Kart, Need4Speed, etc.
    Aber wenn jetzt z.B. Mario Kart plötzlich mit verpflichtenden Warmup Laps, Qualifying Sessions und Reifentemperatur daher käme, dürfte man schon über die Sinnhaftigkeit sprechen.
    4daLiberty und IceX2 gefällt dieser Beitrag.

  4. #14
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    Aber Pornos sind realistisch
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  5. #15
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    Zitat Zitat von EchoOne Beitrag anzeigen
    Gerade deshalb ist ja Valhalla ein sehr gutes Fallbeispiel.
    Es geht ja nicht um die Frage ob Realismus allgemein gut oder schlecht ist, sondern ob er manchmal in ansonsten eher arcadigen Spielen sinnlos und gegen den Spielspass verbaut wird.
    Realismus um seiner selbst willen, ohne dem Spiel dienlich zu sein.

    AC hat, wie du ja selbst schreibst, eher wenig mit Realismus zu tun. Was hat dann bei Valhalla eine, -noch dazu völlig überzeichnete-, Pferde Physik Simulation zu suchen?
    Das soll natürlich immersiv wirken. Letztlich bricht es aber den Spielfluss. Und ist auch nicht immersiv, weil es völlig unpassend wirkt. Es springt den Spieler an und ruft "Hallo, herschauen, ich simuliere jetzt eine 5 Grad Steigung".
    Eben Realismus um seiner selbst willen.

    _
    Daher geht auch Ice`s Kommentar imo am Thema vorbei, bei aller Liebe zur Versöhnlichkeit.
    Natürlich soll es alles von Arcade bis Simulation geben, das hat der Artikel nie in Frage gestellt.

    Racing Games sind da ein anschauliches Genre ... Forza will nicht Grid sein, Assetto Corsa will nicht Forza sein, und Grid will nicht Assetto Corsa sein.
    Gut so, hat alles seinen Platz, genau wie Mario Kart, Need4Speed, etc.
    Aber wenn jetzt z.B. Mario Kart plötzlich mit verpflichtenden Warmup Laps, Qualifying Sessions und Reifentemperatur daher käme, dürfte man schon über die Sinnhaftigkeit sprechen.
    Ja, da gebe ich dir recht.
    Also zumindest wenn Teil des Spiels realistisch ist wo es nicht passt.

    Mir fällt da spontan The Crew 2 ein. Ein Arcade Racer durch und durch. Nur wenn man im Sumpf mit einem Straßenwagen durchfahren will kommt man kaum voran Also jetzt nicht nur das man nur etwas langsamer wird. Sondern man bleibt quasi wirklich gefühlt fast stecken.
    Geändert von IceX2 (17.01.2021 um 10:27 Uhr)

  6. #16
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    Gerade das mit den Pferdehoden in RDR 2 sehe ich jetzt eher als Gag an und nicht als "Perfektionismus"

  7. #17
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    Zitat Zitat von IceX2 Beitrag anzeigen
    Mir fällt da spontan The Crew 2 ein. ... man bleibt quasi wirklich gefühlt fast stecken.
    Wobei das bei Crew 2 glaube ich nicht dem Realitätsanspruch geschuldet ist.
    Ich mag das Game sehr gern, tbh. fast lieber als Horizon 4. Aber bei der Bindung Physik an Oberflächen is irgendwie die Balance daneben gegangen.
    Da wird dann auch einfach die Geschwindigkeit hart abgeschnitten, wenn man mim falschen Auto auf der falschen Oberfläche ist.
    Oder die Rally Autos rutschen auch auf Asphalt weil einfach die ganze Wagenklasse so gecodet wurde.
    Dafür kann man jederzeit das Auto wechseln, ...im Vergleich zu Horizon einfach eine andere Lösung für das gleiche Problem. Hat sich bei Crew 1 aber smoother angefühlt.

  8. #18
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    Zitat Zitat von EchoOne Beitrag anzeigen
    Wobei das bei Crew 2 glaube ich nicht dem Realitätsanspruch geschuldet ist.
    Ich mag das Game sehr gern, tbh. fast lieber als Horizon 4. Aber bei der Bindung Physik an Oberflächen is irgendwie die Balance daneben gegangen.
    Da wird dann auch einfach die Geschwindigkeit hart abgeschnitten, wenn man mim falschen Auto auf der falschen Oberfläche ist.
    Oder die Rally Autos rutschen auch auf Asphalt weil einfach die ganze Wagenklasse so gecodet wurde.
    Dafür kann man jederzeit das Auto wechseln, ...im Vergleich zu Horizon einfach eine andere Lösung für das gleiche Problem. Hat sich bei Crew 1 aber smoother angefühlt.
    Das kann auch sein. Mir ist das nur gerade so eingefallen. Es wirkte halt komisch

  9. #19
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    Hehe, stimmt schon. Wenn ich Crew 2 nach einiger Zeit anwerfe wirkt das für mich auch komisch, wenn ich mal wieder bei Horizon reinschaue wunder ich mich warum ein Lamborghini so ein gutes Offroad Fahrzeug is. Klare Lösung, Transformers.
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  10. #20
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    @EchoOne:

    Sehr guter Denkanstoß, die Perspektive, die Du bzgl. Valhalla aufgezeigt hast.

    Und ja genau, würde man jetzt Mario Kart mit Realismus-Elementen anreichern wärs einfach nicht mehr es selbst.

    Deshalb mag ich auch dieses Aufzwingen von zig RPG- oder Taktik- Elementen in diversen anderen Genres nicht.

    Gegen Waffen-Upgrades in Doom ist ja noch nichts zu sagen, aber warum will man denn plötzlich in Formel 1 Titeln von Codemasters den ganzen Käse abseits der Rennstrecke in der Kampagne (sorry, dass ich grad keine besseren Beispiele hab) simulieren- also ich will doch da Rennen fahren, keine Management-Simulation spielen.
    Schützenswerte Ethische Grenzen werden überschritten: Chip ins Gehirn; Gehirn mit Computer verbinden (=BCI); Augenlinsen mit Chips drin; selbst ohne Chip auf Gehirnstörme und Gedanken zugreifen können; alles vernetzt; KI überall; alles wird aufgezeichnet; Warum glauben viele den überoptimistischen Technik-Progressiven, dass das alles, nicht missbraucht wird oder was schief läuft? Und darf der Mensch eigentlich noch Mensch sein? Darf er noch frei denken, fühlen und auch ohne Technik existieren?

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