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Electronic Arts: Steht der Publisher zum Verkauf?

Ich hoffe irgendwie darauf, dass sich eine Heuschrecke EA schnappt, den letzten Tropfen noch rausdrückt und dann zerschlägt. Je eher EA verschwindet desto weniger Schaden können sie noch anrichten. Die vernichten jedes gute Gamestudio das sie übernehmen, momentan ist grad Bioware dran -.- Ausserdem zerstören sie das Gaming an sich. Wenn die Gamesbranche wieder mal untergeht hat EA den grössten Anteil daran, dicht gefolgt von Actiblizz
 
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Bei allem Geschimpfe darf man aber nicht ignorieren, dass ohne EA viele sehr gute Spiele evt nie erschienen wären...eben weil EA das Budget hat auch mal in eine neue IP zu investieren siehe Mirrors Edge (das von den Verkaufzahlen eher mässig war) oder auch damals Dead Space. Sicher kann man jetzt sagen sie haben Dead Space aber mittlerweile ruiniert, aber ohne einen großen Partner wie EA/Actiblizz im Rücken hätten Schmieden wie Visceral und Co evt schon längst dicht machen müssen bzw nie ne Chance auf eine AAA-Veröffentlich bekommen und wir Spieler hätten uns mit so nem lausigen Arcadetitel wie Dead Space: Ignition begnügen müssen. Ich will jetzt nix beschönigen und sicher haben die Großen einige Spieleschmieden kaputt gemacht bzw schlachten sie aus (siehe Bioware) aber ich denke halt ohne die großen und finanzstarken Publisher wäre uns auch manche Perle entgangen.
 
Ich habe ja nichts gegen grosse Publisher. Dead Space z.B. kam raus als EA grad wieder dabei war normal zu werden und hatte einige neue IPs angekündigt als keiner mehr damit gerechnet hat. Damals mochte ich EA sogar! Das Problem war, dass sie danach unbedingt einen Finanzkrieg mit Activision anfangen mussten und dadurch das Gaming leider komplett in den Hintergrund gerückt wurde. Es zählte dann nur noch wer von den beiden das meiste Geld machte, egal mit welchen Mitteln
 
So ist das aber (leider) in der Wirtschaft. Keiner (auch wir) arbeitet für gute Worte. Sicher kann man das System verfluchen aber Zeit der "Garagenentwickler" wo es nur um den Spass und die Gamer ging ist halt vorbei und in Teilen ist das auch nicht übel. Megaprojekte wie GTA4, die Millionen verschlingen, wären so nie möglich.
 
So ist das aber (leider) in der Wirtschaft. Keiner (auch wir) arbeitet für gute Worte. Sicher kann man das System verfluchen aber Zeit der "Garagenentwickler" wo es nur um den Spass und die Gamer ging ist halt vorbei und in Teilen ist das auch nicht übel. Megaprojekte wie GTA4, die Millionen verschlingen, wären so nie möglich.

Interessantes Beispiel. Vor allem weil Rockstar nicht an der Börse notiert ist! Und man bekommt trotzdem genug Geld zusammen um so ein Spiel aus dem Boden zu stampfen. Es geht also auch, ohne seine Spieler aus den Augen zu verlieren. Ich mag GTA zwar nicht wirklich aber bei Rockstar bekommt man noch was für sein Geld. Oder schau dir Minecraft an, auch nix für mich btw., aber man erreicht Millionen von Kunden und das trotz Graragenfirma! Borderlands von 2kGames ein Riesenerfolg, ebenso bei Torchlight von Runic Games, schon eher was für mich, das ist ein kleiner Entwickler aus ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern und ich prognostiziere einen Riesenerfolg für Torchlight 2. Die arbeiten noch mit den Gamern Hand in Hand und ignorieren sie nicht. Nur miteinander kann eine Firma überleben, nicht wann man sich seine Kunden zu Feinden macht! Siehe EA und Blizzology
 
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Gute Beispiele die du da anführst..touchè. Sicher gubt es auch Ausnahmen und ich bin auch kein 100%iger Fanboy der Großen. Aber ich würde auch nie auf die Idee kommen Spiel XY zu boykottieren weil es von Publisher ABC kommt...dazu bin ich zu sehr "Gamingfanboy". Ich mag aber auch die kleine Indietitel wie Minecraft oder Super Meat Boy oder jüngst Journey. Ich hege die Hoffnung das der Markt sich im Lufe der Zeit reguliert zwischen "seelenlosen" Branchenriesen und 3 Mann Garagenbastler....befürchte aber eher dass früher oder später die Garagenbastler auch der "dunklen Seite der Macht" verfallen.


Edit: ok ich seh ein das Rockstar ein Beispiel war das hinkt...aber ersetz es einfach duch ne x-beliebige Multimillionenproduktion von EABlizzivision :)
 
Bei allem Geschimpfe darf man aber nicht ignorieren, dass ohne EA viele sehr gute Spiele evt nie erschienen wären...eben weil EA das Budget hat auch mal in eine neue IP zu investieren siehe Mirrors Edge (das von den Verkaufzahlen eher mässig war) oder auch damals Dead Space.

Bei ca. 2 Mio verkauften Einheiten bei einer neuen IP, kann man nicht mehr wirklich von mässigen Verkaufszahlen sprechen. Capcom spricht zum Beispiel bei Dragon`s Dogma mit 1 Mio. verkauften Einheiten bereits von einem großen Erfolg.
 
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Bei ca. 2 Mio verkauften Einheiten bei einer neuen IP, kann man nicht mehr wirklich von mässigen Verkaufszahlen sprechen. Capcom spricht zum Beispiel bei Dragon`s Dogma mit 1 Mio. verkauften Einheiten bereits von einem großen Erfolg.

Nichts desto Trotz ist es wenig im Vergleich mit den Verkaufzahlen von CoD und Co.
 
Im Vergleich zu CoD trifft das auf 95% der Spiele zu. Außerdem war Mirror`s Edge der 1 Teil einer neuen IP. Ein Vergleich mit CoD ist daher ziemlich unfair.

Ja möglicherweise ist es unfair...aber ich denke die großen Publisher machen da auch kaum einen Unterschied. Würden sie 2 Mio als großen Erfolg ansehen hätten wir wohl schon lange einen Nachfolger zu Mirrors Edge und nicht nur das x-te CoD
 
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