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Far Cry 3: Moralische Entscheidungen in glaubhafter Spielwelt

Moralische Entscheidungen haben auf mich immer gespaltene Auswirkungen. Zum Teil kann ich Leuten nichts tun, die mir nichts getan haben. Bei Fallout 3 zum Beispiel, kann ich den Händler oder andere Leute nicht töten, obwohl ich kaum Munition oder anderes übrig habe. Da muss ich mir halt was suchen. Bei Spielen wie Alpha Protocol konnte ich die Bösen auch nicht umlegen, wenn ich die Wahl hatte. Bei BioShock konnte ich die Little Sisters nicht ausbeuten. Allerdings in GTA oder Assassins Creed, lasse ich gerne mal die Sau raus.

Finde nur schade, dass die Entscheidungen so schwer ins Gleichgewicht fallen. Fable zum Beispiel. Entweder läuft man mit kitschigem Heiligenschein herum oder als vernarbter Teufel mit Hörnern. Viel zu übertrieben. In anderen Spielen klappt das recht gut, nur sind die Auswirkungen kaum merkbar, wie bei Fallout 3. Lediglich Three Dog labert im Radio wie böse ich bin.
 
Also ich fand das Gameplayvideo recht heftig, selten so in einem Spiel mitgefiebert, sicher der Spieler überlebt immer, aber die anderen Leute die da ins wasser geworfen wurden, fand ich schon derbe und das völlig ohne blut.
 
Mir wären glaubhafte Charaktere lieber...dieser Pseudo "bösewicht" sieht dämlich aus. Und ich hab bisher auch kein Spiel mit richtigen Moralischen Entscheidungen gesehen...die Auswirkungen sind meist nur einmal wiederkehrend und kaum von bedeutung. Wobei bei Fallout 3 schon ein paar gute Ansatzpunkte waren.
 
Bin sehr gespannt auf den Titel. Hab mir den Vorgänger sofort geholt und war dann so bitter enttäuscht, wie bei kaum nem anderen Spiel... Naja, mal schaun, was da nettes auf uns zukommt. Diesmal geh ich aber erstmal den sicheren Weg und leihs mir aus...
 
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